Quantensprung der Endgeräte

31. März 2010

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KB Edutorial: Schöner verstehen

25. März 2010

Die Hasenverschwörung

22. März 2010

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Wenn es bei KircherBurkhardt so etwas wie eine medientheoretische Vision gibt, dann ist es die Idee der “visuellen Wende”. Fakt ist: Die multisensuelle Vermittlung von Inhalten hat in den letzten zehn, zwanzig Jahren eine Vorrangstellung eingenommen.

Bild 3Wurde früher, im Zeitalter intellektueller, elitärer Textkultur, das Bild noch der Sphäre des Scheins, der Unterhaltung und der Dekoration zugeordnet,  wird es heute immer mehr zum zentralen Bedeutungsträger. An die Stelle kodifizierter Informationen und der damit einhergehenden Machtspielchen treten im digitalen Zeitalter die Architekten neuer, visueller Welten: Sie stehen für eine radikalere, intuitivere Verständniskultur.

Bild 2Crossbusiness und vor allem crossmedial versuchen wir, dieser Entwicklung Rechnung zu tragen: Indem wir Bildern in Form von Infografiken eine grammatische Form geben, eine logische Struktur, die den Text im besten Fall überflüssig macht. Indem wir eindrucksvolle Geschichten erzählen, die schneller, klarer, nachhaltiger wirken, als es ein bloßer Text je tun könnte. Unser Augenmerk liegt dabei nicht einfach auf “mehr Bild” sondern auf einer transparenten, dem Kunden zugewandten “Bildsprache” – sinnlich bis ins kleinste Detail.

Bild 1Ein Augenzwinkern ist da die subversive Tradition unserer Infografik, kleine Hasen in ihre Visualisierungen mit einzubauen. Natürlich ist diese Hasenverschwörung zuallererst dem überbordenden Spieltrieb einiger Mitarbeiter geschuldet. Andererseits ist sie aber auch eine Empfehlung an unsere Kunden, genau hinzuschauen, und die erzählerischen Möglichkeiten des Bildes voll auszuloten. Bis dahin, wird die Hasenverschwörung wohl andauern. Denn nur Hasen wissen wirklich, wie der Hase läuft.

Malofiej Visual Blogging

22. März 2010

Wie erlebt ein Infografiker eine internationale Infografik-Konferenz? Holprige Flüge, endlose Vorträge, komisches Wetter, spanisches Essen: dub99, unser Mann in Pamplona, hat für KB ein paar bezeichnende Szenen dokumentiert.

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N.B. Die “Malofiej – 18th International Infographics Awards” fanden vom  7. – 12. März 2010 in Pamplona statt.

Das iPad zum Tanzen bringen

04. März 2010

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20 Tage Beschäftigung mit Technik- und Designfragen zum iPad zeigen: Die Zukunft des Zeitungsdesigns wird sich im Spannungsfeld unterschiedlicher Erzähltechniken bewegen. Text und Bild werden sich nicht länger bloß ergänzen, sondern Stück für Stück in eine intuitive, kohärente Einheit übergehen. Wir arbeiten in letzter Zeit an einer Kultur des “Hybrid-Journalismus”, die technische Innovationen, grafische Visionen und starke, klug aufbereitete Inhalte zusammenbringt.

Neue Endgeräte, wie Apples iPad, werden den Weg zu dieser Zukunft erheblich verkürzen. Wir wollen die Entwicklung durch erste, praktische Einsichten aus unserer Denkschmiede weiter voranbringen:

  • Verlagen wird es mit dem iPad möglich sein, für eine neue Art von sehr sinnlichem Journalismus und neuen Services mit Fug und Recht Geld zu verlangen, weil es das woanders einfach nicht gibt
  • Wir meinen, dass es digitale Abomodelle geben wird, bei denen der Kunde eine aufgemotzte Version des gedruckten Produktes für zwei Jahre aufs iPad bekommt und dafür das Gerät mehr oder weniger kostenlos erhält.
  • Die Branche befindet sich in einem Ablösungsprozess vom Papier – vor allem gilt das für Tageszeitungen und Fachmagazine. Der qualitative Sprung vom Schwarz-Weiss-Kindle zum iPad wird vergleichbar sein mit dem Übergang vom Nokia-Handy zum iPhone.
  • Der größte Fehler, den Zeitungen und Zeitschriften machen können, ist zu früh mit halbgaren Lösungen zu kommen, die nicht anders aussehen als die Zeitung
  • Printmedien werden zum Lifestyle-Produkt und zum luxuriösen Privat-Archiv für Texte. Nachrichten, Blogs, Debatten, Bilder, Filme – all das wird digital konsumiert. Die Verlage drucken auf Anfrage hochwertige Zusammenfassungen ihrer Medien, die man sich dann ins Regal stellen kann.
  • Neben dem offensichtlichen und viel diskutierten Einsatzmöglichkeit “Medien”, glauben wir, dass ein anderer Bereich noch viel explosiver wachsen wird: e-books und e-learning sind hochaktuell und könnten durch die neuen Endgeräte zur tragenden Säule für Lernprozesse sowohl im schulischen, akademischen und unternehmerischen Umfeld werden.

Einen entsprechenden Beitrag in der “Zeit” mit Lukas Kircher lesen Sie hier.