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	<title>KircherBurkhardt &#187; News</title>
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		<title>Informationsportal Altersvorsorge24 bietet ab sofort kompetente und multimediale Online-Beratung zum Thema Altersvorsorge.</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 13:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KircherBurkhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
www.altersvorsorge24.de ist ein kostenloses Informationsportal und informiert ab sofort multimedial über Möglichkeiten und Grenzen in der Altersvorsorge. Das neue Angebot der Berliner Medienagentur KircherBurkhardt bietet News, aktuelle Statistiken und individuelle Rechenmodelle zum Thema Altersvorsorge. Gleichzeitig führt es unterschiedliche Anlagetypen durch ein breites Angebot an Anlageszenarien zur richtigen Vorsorgestrategie. Mit dem Informationsportal Altersvorsorge24 will die Medienagentur KircherBurkhardt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.altersvorsorge24.de"><img class="alignleft size-full wp-image-3119" title="a24" src="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/07/a24.jpg" alt="" width="450" height="317" /></a></p>
<p><a href="http://www.altersvorsorge24.de" target="_blank">www.altersvorsorge24.de</a> ist ein kostenloses Informationsportal und informiert ab sofort multimedial über Möglichkeiten und Grenzen in der Altersvorsorge. Das neue Angebot der Berliner Medienagentur <a href="http://www.kircher-burkhardt.com/#/de/agency/" target="_self">KircherBurkhardt</a> bietet News, aktuelle Statistiken und individuelle Rechenmodelle zum Thema Altersvorsorge. Gleichzeitig führt es unterschiedliche Anlagetypen durch ein breites Angebot an Anlageszenarien zur richtigen Vorsorgestrategie. Mit dem Informationsportal <a href="http://www.altersvorsorge24.de" target="_blank">Altersvorsorge24</a> will die Medienagentur <a href="http://www.kircher-burkhardt.com/#/de/agency/" target="_self">KircherBurkhardt</a> belegen, dass im Internet qualitativ hochwertige Inhalte (Content) die Zahl von Seitenaufrufen bestimmen können. Das Angebot soll später mit ausgewählten Angeboten von Unternehmen und Maklern verknüpft werden.<span id="more-3116"></span></p>
<p><a href="http://www.altersvorsorge24.de" target="_blank"> Altersvorsorge24</a> hat höchste praktische Relevanz für Internetnutzer im berufsfähigen Alter. Schließlich reicht die gesetzliche Rentenversicherung längst nicht mehr aus, um den Lebensabend vieler Menschen ausreichend zu finanzieren. Die Kassen stehen vor immensen finanziellen Problemen; der demographische Wandel mahnt zur privaten Vorsorge. Individuelle Vorsorge-Modelle werden deshalb immer wichtiger.<br />
„Jeder Anleger ist anders. Jeder Anleger verlangt danach, dass seine individuellen Bedürfnisse bei der Kalkulation von Investition und Anlage berücksichtigt werden. Hier liefern wir mit <a href="http://www.altersvorsorge24.de" target="_blank">Altersvorsorge24</a> wichtige Informationen“, sagt Axel Novak von <a href="http://www.kircher-burkhardt.com/#/de/agency/" target="_self">KircherBurkhardt</a>. Der langjährige Wirtschaftsjournalist gestaltet als Chefredakteur die Inhalte des Informationsportals.</p>
<p><a href="http://www.altersvorsorge24.de" target="_blank">Altersvorsorge24</a> besteht aus einem persönlichen, interaktiven und transparenten Beratungsangebot. Mit besonderen Rechen-Tools können sich Interessierte ihre persönliche aktuelle und zukünftige Situation kalkulieren. Intuitive Visualisierungen und eine umfangreiche Vernetzung im Web 2.0 ermöglichen <a href="http://www.altersvorsorge24.de" target="_blank">Altersvorsorge24</a> eine möglichst vielseitige und komplette Service-Leistung.</p>
<p>Guided Tours zu den Themen „Flexible Privatvorsorge“, „Risiko oder Rendite?“, „Welcher Anlagtyp bin ich?“ liefern einen kurzen, kompetenten Überblick. 13 Fragen rund ums Thema geben unter der Rubrik &#8220;Nachgefragt&#8221; Antworten darauf, was die meisten Menschen bei der Privaten Altersvorsorge beschäftigt.</p>
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		<title>Führungswechsel im „Forum Corporate Publishing“</title>
		<link>http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/2010/06/rainer-burkhardt-fcp/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 14:08:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KircherBurkhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Generationswechsel beim FCP: Bei der Mitgliederversammlung des „Forum Corporate Publishing“ wurde gestern ein neuer Vorstand gewählt. Rainer Burkhardt wird sich als stellvertretender Vorsitzender im Vorstand unter anderem mit dem Thema „Effizienz von Corporate Publishing“ beschäftigen. „CP ist ein hochwirksames Kommunikationsinstrument. Wir wollen für den Verband und unsere Kunden noch umfassender nachweisen, wie effizient CP-Medien PR- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3109" title="Rainer-Burkhardt" src="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Rainer-Burkhardt2.jpg" alt="" width="120" height="166" />Generationswechsel beim <a href="http://www.forum-corporate-publishing.de/" target="_blank">FCP</a>: Bei der Mitgliederversammlung des „Forum Corporate Publishing“ wurde gestern ein neuer Vorstand gewählt. <a href="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/download-bereich/">Rainer Burkhardt</a> wird sich als stellvertretender Vorsitzender im Vorstand unter anderem mit dem Thema „Effizienz von Corporate Publishing“ beschäftigen. „CP ist ein hochwirksames Kommunikationsinstrument. Wir wollen für den Verband und unsere Kunden noch umfassender nachweisen, wie effizient CP-Medien PR- und Marketingzielvorgaben erfüllen.“  Neuer Vorsitzender des <a href="http://www.forum-corporate-publishing.de/" target="_blank">FCP</a> ist Dr. Andreas Siefke, Geschäftsführer bei Hoffmann und Campe CP.</p>
<p>Das ausführliche Doppel-Interview mit Dr. Andreas Siefke und Rainer Burkhardt auf der Webseite des FCP lesen Sie <a href="http://www.forum-corporate-publishing.de/index.php?id=8&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=90&amp;cHash=309923fc80">hier</a>.</p>
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		<title>Halb Mensch, halb Zeitung</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 15:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kbschoos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzmitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Werden Journalisten, die bisher für Head-Line gearbeitet haben, andere Menschen – nur weil sie jetzt für KircherBurkhardt Stuttgart arbeiten? Ehrlich gesagt: wir glauben das nicht. Und wir können den neuen Kollegen in Berlin da wenig Hoffnung machen.
„Für uns bleibt ihr die Head-Liner“, sagt der Porsche-Kommunikationschef Christian Dau – und ist ebenfalls guter Hoffnung, dass sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werden Journalisten, die bisher für Head-Line gearbeitet haben, andere Menschen – nur weil sie jetzt für <a href="http://www.stuttgart.kircher-burkhardt.com/">KircherBurkhardt Stuttgart</a> arbeiten? Ehrlich gesagt: wir glauben das nicht. Und wir können den neuen Kollegen in Berlin da wenig Hoffnung machen.</p>
<p>„Für uns bleibt ihr die Head-Liner“, sagt der Porsche-Kommunikationschef Christian Dau – und ist ebenfalls guter Hoffnung, dass sich in der Bahnhofstraße 27 in Stuttgart „menschlich“ wenig ändern wird. Das heißt: Wir können euch jetzt schon mal die ehemaligen Head-Liner vorstellen, die seit Wochen ehrgeizig an einem neuen Projekt arbeiten – an <a href="http://www.stuttgart.kircher-burkhardt.com/">KircherBurkhardt Stuttgart.</a></p>
<p><a href="http://www.stuttgart.kircher-burkhardt.com/"></a> Wenn sie sich durch das neue Agenturleben verändern (lassen), melden wir das natürlich sofort.</p>
<p><a href="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Foto1.jpg" rel="lightbox[3065]"><img class="alignnone size-full wp-image-3069" title="Foto1" src="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Foto1.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Foto1.jpg" rel="lightbox[3065]"></a><strong>Elmar Brümmer (brü)</strong></p>
<p>kennt nicht jeder. Zumindest nicht jeder in unserer Redaktion. Weil er eigentlich nie da ist. Er besucht den Multi-Manager Roger Penske in den USA für den „Christophorus“, er futtert sich bei Ritter-Schokolade für „Caracho“ durch und und und. Wäre er so durchtrainiert wie er glaubt, könnte man ihn den rasenden Reporter nennen. Schließlich ist er bei fast jedem Formel-1-Rennen, und schließlich schreibt der 44-Jährige auch noch für den „<a href="http://www.stern.de" target="_blank">Stern</a>“, für den „<a href="http://www.playboy.de" target="_blank">Playboy</a>“, für die „<a href="http://www.sueddeutsche.de" target="_blank">Süddeutsche Zeitung</a>“, die „<a href="http://www.nzz.ch" target="_blank">Neue Züricher Zeitung</a>“ oder die „<a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de" target="_blank">Stuttgarter Zeitung</a>“. „Wo ist das Problem?“, fragt er seine Jungs in Stuttgart und bastelt in New York an neuen Magazinen. Das einzige Problem: Er ruft nach europäischer Zeit nachts um vier Uhr an und beschwert sich, dass wir unsere E-Mails noch nicht gecheckt haben.</p>
<p><em>Elmar Brümmer, 47, ist Mitgesellschafter und kümmert sich hauptsächlich um die Themenkonzeption der Magazine und Bücher und um Reportagen und Portraits.</em></p>
<p><a href="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Foto4.jpg" rel="lightbox[3065]"><img class="alignnone size-full wp-image-3070" title="Foto4" src="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Foto4.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Foto4.jpg" rel="lightbox[3065]"></a><strong>Reiner Schloz (rz)</strong></p>
<p>löst jede Aufgabe. Zumindest im Sudoku. Und wenn er dann noch Zeit hat, bringt er den ganzen Laden mit neuen Ideen durcheinander. „Wir könnten doch mal&#8230;“ „Wir müssten dringend&#8230;“ „Wir sollten endlich&#8230;“ Kreative sind so. Und wahrscheinlich hat der 51-Jährige während seiner Arbeit bei der Werbeagentur Karius und Partner ein paar Kreative gesehen. Das baden wir jetzt aus, weil sich der Schloz, den wir von seiner Zeit als Sportreporter bei den „<a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de" target="_blank">Stuttgarter Nachrichten</a>“ kannten, doch sehr verändert hat. Für die „Stuttgarter Nachrichten“ schreibt er zwar immer noch, aber tagtäglich fallen ihm im hohen Alter neue und noch bessere Konzepte ein. Und was uns sehr zu denken gibt, manchmal sogar nachts. Aber vielleicht liegt gerade das am gefühlten Alter. Gut, dass er früh genug an die Vorsorge gedacht hat und KircherBurkhardt Stuttgart mitgründete.</p>
<p><em>Reiner Schloz, 52, ist Mitgesellschafter und kümmert sich hauptsächlich um Konzeptionen und Produktionen von Magazinen – und als Autor mit Vorliebe um Kolumnen.</em></p>
<p><a href="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Foto5.jpg" rel="lightbox[3065]"><img class="alignnone size-full wp-image-3071" title="Foto5" src="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Foto5.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Foto5.jpg" rel="lightbox[3065]"></a><strong>Horst Walter (hw)</strong></p>
<p>mein Gott – warum tut man sich das mit 55 noch an? So schlecht hat er ja nun als stellvertretender Chefredakteur bei der Stuttgarter Zeitung auch nicht verdient. Und zum Porsche wird es als geschäftsführender Gesellschafter bei KircherBurkhardt Stuttgart auch nicht reichen. Jedenfalls nicht zu seinem Traumauto, dem 911 Turbo Cabrio. Der Mann hat seine Brötchen zuvor als Moderator und Redakteur beim <a href="http://www.swr.de" target="_blank">Süddeutschen Rundfunk</a> und als Reporter beim „<a href="http://www.abendblatt.de" target="_blank">Hamburger Abendblatt</a>“ verdient. Und bevor er stellvertretender Chefredakteur wurde, war er fast sechs Jahre lang Sportchef bei der <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de" target="_blank">Stuttgarter Zeitung</a>. Daraus sollten Sie jetzt nicht ableiten, dass er sportlich ist (ein fataler Fehler!), aber immerhin nimmt er seine neuen Aufgaben mit Sportsgeist – und hat angefangen zu rechnen und Kontoauszüge anzuschauen. „Vielleicht lerne ich ja jetzt auch für mein Privatleben, wie man was wo ablegt“, sagt er. Vergessen Sie’s. Er legt immer noch ab, wie Journalisten ablegen. Man findet halt nichts.</p>
<p><em>Horst Walter, 58, ist Mitgesellschafter und kümmert sich hauptsächlich um die finanzielle und kreative Geschäftsführung.</em></p>
<p><a href="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Foto11.jpg" rel="lightbox[3065]"><img class="alignnone size-full wp-image-3072" title="Foto11" src="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Foto11.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Foto11.jpg" rel="lightbox[3065]"></a><strong>Susanne Keppler (kep)</strong></p>
<p>ist die freundliche Dame, die Sie am Telefon empfängt. Wenn sie nicht gerade Süßigkeiten für die Redaktion kauft. Und das muss sie, zugegeben, oft tun – Nervennahrung. Susanne Keppler ist unsere Redaktionsassistentin – und obwohl unsere Kunden ihre Stimme immer wieder gerne hören („die ist aber nett!“), ist sie doch in erster Linie für die Redaktion da. Finden wir. Das heißt: sie kümmert sich um den verkorksten Magen des Kollegen Z. (mit Kamillentee), um das schlechte Wetter und das Motorrad des Kollegen Sch. (mit einem Regenschirm) und um die schlechte Laune des Kollegen W. (mit dem Kauf des Playboy). Ach ja: sie ist die einzige, die genau weiß, wer von uns gerade wo in der Welt herumjettet. Und wenn sie nicht gerade Süßigkeiten kauft, kann sie Ihnen das auch sagen.</p>
<p><em>Susanne Keppler, Empfangsdame und Redaktionsassistentin</em></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3073" title="Foto12" src="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Foto12.jpg" alt="" width="450" height="270" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Kristin Bergemann (kb)</strong></p>
<p>ist das Multitasking-Talent schlechthin in der Redaktion. Sie kann Tee kochen, die Titelgeschichte recherchieren, Themen ins Internet einbauen und über schlechte Männerwitze hinweg hören. Und alles gleichzeitig. Und sie kann sich im selben Moment sogar noch über den Kollegen W. ärgern. Weil der wieder einmal nur an einem langweiligen Editorial schreibt und nicht fähig ist, nebenher ihren Aufmacher zu lesen. „Männer“, fegt sie kopfschüttelnd durch die Redaktion und wir sind alle schon froh, dass sie das Wörtchen „alte“ weglässt. Obwohl sie gerne mal feststellt, dass der Kollege Z. der gleiche Jahrgang wie ihr Vater ist. Sehr zur Freude von Herrn Z.</p>
<p><em>Kristin Bergemann,25,  kümmert sich als Redakteurin um den Porsche-Tennis-Grand-Prix (Programmzeitschrift und daily News) und um das Hotelmagazin „Calma“.</em></p>
<p><a href="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Foto10.jpg" rel="lightbox[3065]"><img class="alignnone size-full wp-image-3077" title="Foto10" src="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Foto10.jpg" alt="" width="450" height="463" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Foto2.jpg" rel="lightbox[3065]"></a><strong>Michael Thiem (mit)</strong></p>
<p>hat mal bei der „<a href="http://www.esslinger-zeitung.de" target="_blank">Esslinger Zeitung</a>“ den Theodor-Wolff-Preis gewonnen – mit einer Geschichte über Doping. Bei uns darf  sich Michael Thiem jetzt um die wirklich wichtigen Dinge des Lebens kümmern – und zum Beispiel in einem Kran über dem Porsche-Museum sitzen. Aus Recherchegründen. Bei uns lernt der Mann fürs Leben, und irgendwann machen wir ihm auch mal klar, dass man bei 40 Grad Außentemperatur zwar Squash spielen kann, aber nicht unbedingt muss. Dann hätte er auch im Sommer Zeit, in den Biergarten zu gehen. Und bräuchte sich im Winter nicht zu beschweren, dass so schlechtes Wetter ist und die Gartenwirtschaften geschlossen haben. Aber wahrscheinlich sind Theodor-Wolff-Preisträger so – und ihrer Zeit voraus. Den VfB hat er auch schon als Deutschen Meister gefeiert, als der noch auf Platz drei lag. Er nennt das Weitblick. Vielleicht rennt er deshalb bei uns im Büro ab und zu  gegen eine Glastür.</p>
<p><em>Michael Thiem, 41, kümmert sich als Redakteur vorrangig um die Mitarbeiterzeitschrift „Carrera“</em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3074" title="Foto2" src="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Foto2.jpg" alt="" width="450" height="529" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Jürgen Zeyer (zey)</strong></p>
<p>hat zwar Familie (Ehefrau, Tochter, Sohn), aber kein Privatleben. Wie das geht? Bei KircherBurkhardt Stuttgart kann man das schaffen. Oder besser: Jürgen Zeyer kann das bei KircherBurkhardt Stuttgart schaffen. Als Chef vom Dienst überwacht er alle unsere Produkte – und so geht er erst aus dem Haus, wenn der Letzte das Licht ausgemacht hat. Das Problem, das er auch nach fünf Jahren noch nicht gelöst hat: bei uns im Büro gibt es Lichtsensoren. Und sobald er abends durch die Räume läuft, geht irgendwo wieder ein Licht an. Dann arbeitet er halt weiter. Ein leuchtendes Vorbild. Und er hat einen erhellenden Plan in seinem Büro, der die ganze Wand ausfüllt: welcher Fotograf wo eingesetzt ist, wann wir welchen Text brauchen, warum die Freigabe noch nicht da ist und dass im nächsten Heft noch eine Kurzmeldung fehlt. Deshalb lassen wir ihn schalten und walten, wie er will.</p>
<p><em>Jürgen Zeyer, 48, ist Chef vom Dienst und kümmert sich zudem um die Texte für die Mitarbeiterzeitschriften</em></p>
<p><a href="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Andorka.jpg" rel="lightbox[3065]"><img class="alignnone size-full wp-image-3087" title="Andorka" src="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Andorka.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Claus-Peter Andorka (cpa)</strong></p>
<p>erreichen Sie morgens um sieben in der Redaktion. Weil Claus-Peter Andorka jeden Abend anders verplant hat: Einen Abend joggen, einen Abend Fitnesstraining, einen Abend joggen, einen Abend Fitnesstraining. Allerdings: Wenn es sein muss, arbeitet der freie Journalist auch rund um die Uhr &#8211; wie beim Porsche-Tennis-Grand-Prix, wo er als Pressechef fungiert. Das hat den Vorteil, dass er keinen Jet-Lag mehr spürt, obwohl er pausenlos in die USA jettet. Für Porsche Cars North America betreut er die Rennserie ALMS. Wir wissen nicht, ob er bei seinen früheren Arbeitgebern „<a href="http://www.sonntag-aktuell.de" target="_blank">Sonntag Aktuell</a>“ und „Sport Illustrierte“ auch schon um sieben im Büro war. Aber ein Frühwarnsystem hat noch keiner Redaktion geschadet, auch uns nicht.</p>
<p><em>Claus-Peter Andorka, 55, kümmert sich vorrangig um Konzeptionen und Presseinformationen</em></p>
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		<title>Mediale Charmeoffensive</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 11:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kbschoos</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Pünktlich zum Verkaufsstart des iPad macht Apples Wunderflunder noch einmal die Runde quer durch Deutschlands Medienlandschaft. Auch für KircherBurkhardt bedeutet dies eine mediale Präsenz, wie sie für ein bevorzugt im Stillen operierendes Unternehmen eher ungewöhnlich ist.
Neben ausführlichen Stellungnahmen auf sueddeutsche.de und im Deutschlandradio, hat sich KircherBurkhardt auch in diversen Fachmedien zur Tablet-Entwicklung geäußert.

kressreport

Ausschnitt des Interviews [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich zum Verkaufsstart des iPad macht Apples Wunderflunder noch einmal die Runde quer durch Deutschlands Medienlandschaft. Auch für <a href="http://www.kircher-burkhardt.com" target="_self">KircherBurkhardt</a> bedeutet dies eine mediale Präsenz, wie sie für ein bevorzugt im Stillen operierendes Unternehmen eher ungewöhnlich ist.</p>
<p>Neben ausführlichen Stellungnahmen auf <a href="http://www.sueddeutsche.de" target="_blank">sueddeutsche.de</a> und im <a href="http://www.dradio.de" target="_blank">Deutschlandradio</a>, hat sich <a href="http://www.kircher-burkhardt.com" target="_self">KircherBurkhardt</a> auch in diversen Fachmedien zur Tablet-Entwicklung geäußert.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><strong>kressreport</strong></p>
<p><a href="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Bildschirmfoto-2010-06-02-um-13.10.42.png" rel="lightbox[3043]"><img class="alignnone size-full wp-image-3051" title="Bildschirmfoto 2010-06-02 um 13.10.42" src="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Bildschirmfoto-2010-06-02-um-13.10.42.png" alt="" width="450" height="237" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><small>Ausschnitt des Interviews &#8220;Viel ausprobieren&#8221; mit Lukas Kircher, kressreport 10/10 </small></p>
<p style="text-align: left;">Im kress-Interview warnt KB-Chefdesigner Lukas Kircher noch einmal vor der sich abzeichnenden Strategie der Verlage, zu schnell mit reinen Faksimiles ihrer Printprodukte in den App-Markt zu gehen. Viel wichtiger sei es, das neue Medienangebot wieder so verführend blattmacherisch zu gestalten, dass Leser die kostenpflichtige Abwendung vom &#8220;Anarcho-Publizismus&#8221; des Internets akzeptieren.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><strong>Der Spiegel</strong></p>
<p><a href="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Bildschirmfoto-2010-06-02-um-12.43.59.png" rel="lightbox[3043]"><img class="alignnone size-full wp-image-3046" title="Bildschirmfoto 2010-06-02 um 12.43.59" src="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Bildschirmfoto-2010-06-02-um-12.43.59.png" alt="" width="450" height="758" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><small>Ausschnitt des Artikels &#8220;Ein iPad für ein Halleluja&#8221;, Der Spiegel 21/2010, S. 73</small></p>
<p>Auch der Spiegel beschäftigt sich diese Woche ausführlich mit dem iPad. Der dreiseitige Artikel &#8220;Ein iPad für ein Halleluja&#8221; geht der Frage nach, wie Apple&#8217;s neuestes Fetisch-Produkt den Journalismus verändern wird. Lukas Kircher wird neben <a href="http://www.faz.net" target="_blank">FAZ</a>-Herausgeber Frank Schirrmacher und den Foto-Apologeten vom &#8220;<a href="http://www.stern.de" target="_blank">Stern</a>&#8221; als &#8220;einer der wichtigsten Vertreter seiner Zunft&#8221; zu Rate gezogen. Obwohl jeder für sich einen anderen Schwerpunkt setzt, sind sich die Experten doch in einem Punkt einig: Der Wandel kommt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Papier ist geduldig, der Leser ungeduldig</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 19:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kbschoos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzmitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hoffen auf den Start des iPad in Deutschland: Mit Multitouch-Geräten könnte eine neue Architektur des Journalismus entstehen. Der PC hingegen ist ein Auslaufmodell.

Wie ist der Journalismus zu retten &#8211; und wieso sollten wir das überhaupt tun? In dieser Serie &#8211; herausgegeben von Stephan Weichert und Leif Kramp &#8211; setzen sich angesehene Publizisten auf sueddeutsche.de mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hoffen auf den Start des iPad in Deutschland: Mit Multitouch-Geräten könnte eine neue Architektur des Journalismus entstehen. Der PC hingegen ist ein Auslaufmodell.</strong></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><img class="alignnone size-full wp-image-3028" title="Bildschirmfoto 2010-06-01 um 21.00.26" src="http://www.kircher-burkhardt.com/aktuell/wp-content/uploads/2010/06/Bildschirmfoto-2010-06-01-um-21.00.26.png" alt="" width="456" height="150" /></span></em></p>
<p><em>Wie ist der Journalismus zu retten &#8211; und wieso sollten wir das überhaupt tun? In dieser Serie &#8211; herausgegeben von Stephan Weichert und Leif Kramp &#8211; setzen sich angesehene Publizisten auf </em><a href="http://www.sueddeutsche.de" target="_blank">sueddeutsche.de</a> <em>mit dieser Frage auseinander. Diesmal schreiben <a href="http://www.kircher-burkhardt.com">Lukas Kircher und Peter Littger </a>über die digitale Revolution im Journalismus und Geräte wie das iPad. <span id="more-3024"></span></em></p>
<p>Natürlich ist es falsch, Journalismus pauschal als Auslaufmodell zu diskreditieren. Journalismus teilt schließlich nicht das Schicksal von Waschbrettern, Wählscheiben oder Warenhäusern. Journalismus ist nicht wie VHS-, Beta-Digital- oder DAD-Kassetten. Journalismus ist so elementar wie Luft &#8211; und auch sie ist nie ganz rein, nie ganz unverfälscht. Mal übelriechend, mal wohltuend und heilsam. Niemand würde fragen: Wozu noch Luft? Bloß, weil es irgendwo stinkt oder weil einem mal die Luft ausgeht.</p>
<p>Grundsätzlich ist Journalismus dazu da, der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten. Auch in Zukunft wird er diese Aufgabe haben, daran haben wir keinen Zweifel. Doch ein Spiegel, der nicht reflektiert, ist wertlos. Ein Spiegel weist auch in die Tiefe des Raums. Journalismus, der wie ein Spiegel sein soll, darf also nicht matt sein und muss viele Tiefen sichtbar machen. Der Journalismus von heute wirkt dagegen oft matt und wenig tief. Das führt zu Gleichförmigkeit, Angepasstheit, und letztendlich Langeweile.</p>
<p>Nun wollen wir hier nicht ins Horn sozialpessimistischer Medienkritiker stoßen und die Arbeit der Redaktionen und Verlage pauschal verurteilen. An ihrem Recherchefleiß und ihren vielen guten Geschichten gibt es gar nicht so viel auszusetzen. Wir kritisieren die Wahl der Instrumente. Journalismus könnte nämlich vielfältiger, reizvoller und herausfordernder sein, wenn er nicht so zweidimensional wäre.</p>
<p>Eine wichtige Ursache für das Problem liegt im Papier. Journalismus, der auch in Zukunft als Spiegel funktionieren will, sollte sich deshalb schnell und konsequent vom Papier lösen. Durch die neuen Tablet-Computer wie das iPad besteht die Chance, dass dieser Ablösungsprozess rasch und zur großen Freude aller Beteiligten gelingen könnte.</p>
<h3>Viel Text auf großen Papierseiten</h3>
<p>Papier sei geduldig, lautet ein alter Spruch. Gleichzeitig werden die Leser immer ungeduldiger. Sie haben oft einfach keine Lust mehr viele Seiten Journalismus auf Papier zu lesen. Und sie haben noch weniger Lust, Journalismus auf Bergen von Papier zu kaufen, diese dann nicht zu lesen und sie danach auch noch wegwerfen zu müssen (und dabei ein schlechtes Gewissen zu haben, weder gelesen noch der Umwelt etwas Gutes getan zu haben). Und wer noch über genügend Lust verfügt, hat seine Zeitungsseiten manchmal so oft zwischen U-Bahn und Büro, Büro und U-Bahn, U-Bahn und Zuhause geknickt und eingesteckt und dann wieder herausgeholt, dass sie gar nicht mehr lesbar sind. <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Wozu_noch_Journalismus" target="_blank">Wozu noch Journalismus?</a> Nicht, um einfach kaputtgefaltet zu werden.</p>
<p>Richtig viel Text auf großen Papierseiten lesen zu können, heißt Zeit &#8211; und Platz &#8211; zu haben. Sich konzentrieren zu können. Und imstande zu sein, über viele Absätze argumentativ einem Punkt zu folgen, den ein Autor machen möchte. Bevor das gelingt, fallen vielen Menschen eher die Augen zu. Es ist kein neuer Befund, dass es eine breite Aufmerksamkeitsmisere gibt. Zwar wissen wir nicht, wie viele journalistische Texte ungelesen bleiben, aber wir wissen wohl, dass Journalismus als sehr anstrengend empfunden wird &#8211; übrigens auch von vielen Journalisten selbst, die deshalb am liebsten nur sich selber lesen oder googeln.</p>
<p>Ein weiteres Problem, das durch die Aufmerksamkeitsmisere gefördert wird, ist der Trend zu Informationsschnipseln. Abstracts und Executive Summaries sind deshalb sehr beliebt. Die sogenannten Informationseliten buchen Clipping-Dienste, die alles vor- und das Unerwünschte aussortieren. Und am Ende dominieren die Schnipsel und Fragmente von Information. Dafür gibt es viele abfällige Namen: Häppchenjournalismus, Newsbites- oder (gar nur noch) Soundbites-Journalismus und die für viele Zeitungsredakteure geradezu apokalyptisch anmutende Entwortung. Wir nennen es einfach nur die Clipping Culture.</p>
<p>Andererseits wünschen sich die Menschen, ihr spezifisches Wissen zu vertiefen &#8211; Soziologen sprechen vom Trend des Knowledge Enhancement. Gleichzeitig wird zu viel Wissen &#8211; vor allem von notorisch Halbgebildeten &#8211; als überflüssig empfunden. Der Zeiteinsatz für das Lesen wird gemessen daran, ob es sich lohnt. Allgemein informiert zu sein, eine Art allgemeinen Themenspeicher (mit sich) zu führen, also im guten bürgerlichen Sinne allgemeingebildet zu sein, mag sich nützlich im Smalltalk auszahlen, ist aber in Smartphone-Zeiten beinahe überflüssig. Alles kann auf dem iPhone sofort nachgeschlagen und eingeordnet werden.</p>
<h3>Grenzen der Zweidimensionalität</h3>
<p>Mit der Aufmerksamkeitsmisere, der <em>Clipping Culture </em>und dem gleichzeitigen Bedürfnis nach Wissensvertiefung müssen Redaktionen umzugehen, ja, geradezu spielerisch umzugehen lernen. Journalismus darf an diesen vermeintlich gegenläufigen Trends nicht verzweifeln, sondern er sollte selbstbewusst versuchen, die Menschen damit einzufangen. Journalisten sollten Schnipsel und Häppchen nicht verdammen, sondern sie vielmehr verdammt ansprechend machen. So kann ihre Arbeit eingängiger werden. Die Menschen wünschen sich einen besseren Zugang zu Themen und mehr Eindringlichkeit.</p>
<p>Zur Verteidigung des Papiers, das auch weiterhin gute journalistische Zwecke erfüllen kann, muss gesagt werden, dass die Grenzen seiner Zweidimensionalität erst durch die digitale Entwicklung der vergangenen zehn bis fünfzehn Jahren deutlich geworden sind. Eine gedruckte Zeitung mit einer hervorragend gemachten Version derselben Zeitungsmarke auf dem Ipad zu vergleichen, ist noch viel krasser als ein Waschbrett an einem internetgesteuerten Waschvollautomaten zu messen.</p>
<h3>Der PC ist ein Auslaufmodell</h3>
<p>Eigentlich erleben wir nicht den Trend, dass sich der Journalismus vom Papier löst, sondern von einer über Jahrhunderte entwickelten, spezifischen Zweidimensionalität, in der ein Artikel immer neben einem anderen Artikel stand. Die zweidimensionale Architektur des Journalismus hat es auf Papier unmöglich gemacht, Texte beliebig miteinander zu verbinden.</p>
<p>Und auch der Journalismus auf dem PC (auf Browser-Seiten) weist dieses Problem noch auf. Dort sind Links möglich, parallele Einbettungen von komplexeren Inhalten aber oft nicht &#8211; nicht zuletzt, weil das auf dem Bildschirm nicht lesefreundlich wäre. Der Personal Computer, den wir nun alle so gut kennen, wird den Journalismus deshalb auch nicht wesentlich weiterbringen. Zugegeben, es klingt noch etwas arg horxisch, aber der PC, egal ob DOS oder Mac, egal ob als Laptop oder unterm Tisch, ist ein Auslaufmodell. All diese Gerätschaften, so schick sie auch ausschauen mögen, sind komplex und sperrig und warten auch auf ihre Ablösung. Das hat mit ihrer Prothesenartigkeit zu tun. Bildschirme, Computermäuse, Trackpads, Trackballs, Pfeil- und Funktionstasten &#8211; diese Armada umständlicher Bedienhilfen führt uns nicht direkt heran an die Inhalte, sondern hält uns in Wahrheit immer ein Stück auf Distanz.</p>
<p>Es ist deshalb eine falsche Annahme, dass ausgerechnet jener auslaufende Computer die werbefinanzierten Zeitungen (oder TV-Programme) ablösen wird. Wie viele Experten haben uns schon erklärt, dass der Computer mit Hilfe des Internet den klassischen Medien den Garaus macht, indem man die URL einer beliebigen Medienmarke in einem Browserfenster öffnet, um dort am Bildschirm den Journalismus ebendieser Medienmarke zu genießen?</p>
<p>Gleichzeitig äußern viele Menschen Skepsis, wenn sie gefragt werden, ob sie das mögen. Sie beschreiben dann ihre positiven Gefühle für gedruckte Medien: Ich mag Papier. Oder: Ich brauche sonntags Druckerschwärze an meinen Händen. Fehlt nur, dass sie sagen: Ich finde es toll, meinem Nachbarn in der Business Class versehentlich einen Kinnhaken zu verpassen, wenn ich die <em>FAZ </em>aufschlage. Uns verwundert es nicht, dass Journalismus auf dem gewöhnlichen Computer keinen großen Spaß bereitet. Internetseiten sind statisch und relativ unübersichtlich.</p>
<p>Was immer übersehen worden ist: Nicht der Journalismus ist das Auslaufmodell &#8211; sondern das Geschäftsmodell dahinter, also die Art, wie der Journalismus generiert und verbreitet wird und wie die gedruckten Medien und auch das Fernsehen damit ihr Geld verdienen. Vor lauter Panik &#8211; und durch die Bank &#8211; haben die Verlage den Fehler gemacht (von TV-Sendern ganz zu schweigen), dort zu sparen, wo sie am meisten Geld ausgeben: in den Redaktionen.</p>
<h3>Als beliebig skalierbares Produkt missverstanden</h3>
<p>Der Journalismus ist in den letzten Jahren massiv gequält, kastriert und geopfert worden, zugunsten von Suchmaschinenoptimierung, (irrwitzigen) Monetarisierungstheorien und der sogenannten Content-Wiederverwertung. Journalismus ist lange als beliebig skalierbares Produkt missverstanden und im Denglisch der Manager als<em>Content</em> missbraucht worden. In der Not ist das verständlich, jedoch am Ende ist es fatal. Wenn Zeitungen sterben und Werbespots ausbleiben, ist es richtig und angemessen, sich Sorgen um den Journalismus zu machen. Es ist aber nicht folgerichtig, ihn in Frage zu stellen.</p>
<p>Der Journalismus wird wieder notwendiger, je mehr sich die Medien wieder auf ihn konzentrieren können, weil sie die Probleme gelöst haben, die ihre Geschäftsmodelle gefährdet und wohl auch in Teilen auch zerstört haben: das teure Papier, der teure Druck, der teure und komplizierte Vertrieb, die zunehmend unattraktive und immer billiger werdende Anzeigenwerbung, und das nicht wirklich in die Gänge kommende Internet plus Personal Computer als die große Alternative zu alldem.</p>
<h3>Darstellung von Themen auf unterschiedlichen Ebenen</h3>
<p>Wir sind fest überzeugt, dass sich vieles mit der neuen Generation von Geräten mit intuitiven Steuerungsmöglichkeiten zum Guten verändern wird. In unserer eigenen Arbeit bei <a href="http://www.kircher-burkhardt.com">KircherBurkhardt</a> sind wir daran beteiligt, die echte Kreuzung, einen wahren Hybrid aus der gedruckten Zeitung und dem internetbasierten Computer zu erfinden. Jeder Tag, den wir mit der Entwicklung von Anwendungen für das iPad verbringen, verstärkt den Eindruck, dass Journalismus wieder viel Spass machen wird. Manchmal kommt es uns so vor, dass die Entwicklungsprojekte für die Verlage in den vergangenen Jahren den einen Sinn hatten, uns auf das vorzubereiten, was wir heute schaffen: eine Mischung aus Fernsehen, Print und Computerspiel. So gewinnt der Journalismus ans Reflektionsstärke und an Tiefe.</p>
<p>Die neuen Technologien verlangen einen neuen Premium Journalismus. Es wird in Zukunft mehr denn je in der Darstellung auf Tiefe ankommen. Damit ist nicht (nur) journalistische Fundiertheit im allgemein anerkannten Sinne gemeint, sondern vielmehr eine breite, vielseitige Darstellung von Themen auf unterschiedlichen Ebenen: Text, zusätzliche Informationen, Graphiken und Animation, Fotos, Filme. Es ist eine Hoffnung zu spüren, dass gründlich recherchierte, faszinierend formulierte und reichlich eingängige Inhalte bald wieder eine Konjunktur erleben könnten.</p>
<p>Das iPad macht Schluss mit dem pseudo-effizienten Mausklicken durch die Untermenüs unserer Personal Computer. Es ermöglicht uns wieder das explorative Wühlen in Inhalten mit unseren Händen und Fingern &#8211; so wie wir es aus den Spielzeugkisten unserer Kindheit kannten und liebten. Wie oft haben unsere Kinder verzweifelt auf Computer- und Laptopbildschirmen herumgetippt und sich gewundert, dass dort nichts passiert. Das iPad verstehen sie sofort. Alleine das verschafft diesen neuen Computern einen sicheren Platz in der Kommunikationsgeschichte.</p>
<p>Die neuen Multitouch-Geräte könnten Journalismus also plötzlich &#8211; neben vielen anderen Reizen &#8211; zu einer großen Sache machen. Vielleicht zu einer größeren Sache als es der Journalismus jemals war. Wer schon einmal eine Ausgabe von Magazinen wie <em>Time</em> für das iPad erleben konnte, wird schlicht fasziniert sein. Zwar hat das Gerät noch ein gravierendes Problem, das man nicht ignorieren darf. Während das iPhone wie ein Stück Seife war, das einem gerne aus den Händen glitt, verschafft das iPad durch zu langes und festes Halten einen Handkrampf, der zu einer neuen Form des Tennisarms führen könnten: Der iPad-Arm wäre eine Gefahr für das Produkt.</p>
<h3>Journalismus als einziges Differenzierungsmerkmal der Verlage</h3>
<p>Doch inhaltlich bietet das Gerät gigantische neue Möglichkeiten für Fotografen, Graphiker, Journalisten, Werber &#8211; und am Ende auch für das Publikum. Es ist die intuitive Steuerung, mal per Fingerstreich, mal durch Tippen, mal durch Drehen, mal durch Schütteln, die eine neue Architektur des Journalismus hervorbringt. Sie macht die Inhalte auch sinnlicher, unmittelbarer. Verlage werden mit diesem Journalismus und mit vielen neuen Diensten (endlich) mehr Geld verlangen können. Und die Menschen werden bereit sein, Geld dafür zu zahlen.</p>
<p>Es ist leicht vorstellbar, dass Journalismus schon bald, in zehn bis fünfzehn Jahren, zum einzigen Differenzierungsmerkmal der Verlage wird. Dann geht es nicht mehr um Papier, um Druck, um Vertrieb. Dann geht es darum, wessen Inhalte am besten reflektieren und Tiefe aufweisen. Gnadenlos könnte der Wettbewerb werden zwischen jenen, die sich totgespart haben oder an der Langeweile in ihren Redaktion ersticken und denen, die einfallsreich, schnell und reichhaltig sind. Oder einfach gesagt: die uns mit ihrem Journalismus packen.</p>
<p><em><a href="http://www.kircher-burkhardt.com" target="_blank">Lukas Kircher</a> ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Medienagentur KircherBurkhardt in Berlin. Er selbst hat als Zeitungsdesigner das Erscheinungsbild der </em>Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung <em>entwickelt. Derzeit konzentriert er sich mit seinem Team auf iPad-Entwicklungen für Verlage und Industriekonzerne. <a href="http://www.kircher-burkhardt.com">Peter Littger</a></em><em> ist Editorial Director der Medienagentur KircherBurkhardt in Berlin. Er war zuvor Medienredakteur der Wochenzeitung </em>Die Zeit <em>sowie Gründungsredakteur der Magazine </em>Cicero <em>und </em>Park Avenue<em>. Im Verlag Gruner+Jahr war er auch Assistent von Vorstand und Eigentümerin Angelika Jahr. Bevor er zu KircherBurkhardt stieß, leitete er die Redaktion für Corporate Publishing bei den Gruner+Jahr Wirtschaftsmedien.</em></p>
<p><em>Im Herbst 2010 erscheint das Buch </em><a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Wozu_noch_Journalismus" target="_blank">Wozu noch Journalismus?</a> Wie das Internet einen Beruf verändert <em>im Verlag Vandenhoeck &amp; Ruprecht.</em></p>
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